So baust du deine eigene Picture Rail:
Baue deine eigene Bilderschiene!
DIY-Bilderschiene selber bauen: Eine selbstgebaute Bilderschiene ist ein „machbar-für-DIY-Projekt“ und erspart dir außerdem viele Löcher in der Wand, die du später bereuen würdest. Somit auch ideal für Mietwohnungen! Mit einer Bilderschiene, oder einem Bilderaufhängungssystem, kannst du deine Bilderwand ganz nach deinen Bedürfnissen und deiner Kreativität gestalten.
Hier habe ich alle meine Erfahrungen, Tipps und eine schnelle Anleitung zusammengefasst.

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Ich hatte schon immer ein etwas angespanntes Verhältnis zum Aufhängen von Bildern. Du musst messen, zielen und hoffen, dass die Abstände passen. Und manchmal misst und bohrst du zig Mal und es passt trotzdem immer noch nicht. Soll das eine Bild etwas höher hängen? Sollte das andere daneben oder darunter stehen? Und was passiert, wenn ich ein neues Bild finde, das mir besser gefällt?
Am Ende hast du viele Löcher in der Wand, die nie zu etwas anderem passen. Es muss doch einfacher gehen, oder? Ja, tut es, es nennt sich Bilderschiene.
Eine Bilderschiene löst also viele Probleme
Eine Bilderschiene stand schon lange auf meiner „Dinge, die ich mal ausprobieren wollte”-Liste.
Als ich die Gelegenheit hatte, war mein Einkaufswagen schneller voll, als du ‚Bild‘ sagen kannst. Das ist nämlich eine echte DIY-Lösung. Ein flexibles Bildaufhängesystem, bei dem ich die Bilder verschieben, anpassen und meine Meinung ändern kann, ohne jeden zweiten Monat spachteln und streichen zu müssen.
Nur damit das klar ist, ich wollte keine unsichtbare, fancy-schmancy Leiste, wie du sie in „richtigen“ Galerien siehst. Nein, ich war eher auf der Suche nach etwas, das aussieht, als hätte Omas Gardinenstange eine Renaissance erlebt. Weil im Grunde ist ja genau das passiert.
Es ist fast ein bisschen unfair den Bildern gegenüber, denn dieses Bildaufhängesystem zieht schnell mehr Aufmerksamkeit auf sich als die Bilder selbst. Aber solange wir uns keinen echten Rembrandt leisten können, ist das womöglich gar kein Nachteil.

Warum eine Bilderschiene selber bauen?
Natürlich kannst du Bilder the old fashion way mit Nagel und Hammer aufhängen, aber das kann wirklich jeder. Eine Bilderschiene kannst du leicht selbst bauen, wenn auch mit ein wenig Hilfe von IKEA.
✔️ Flexibler Bilderaufbau
✔️ Weniger Löcher in der Wand
✔️ Bilder tauschen ohne Werkzeug
✔️ Sieht richtig dekorativ aus
✔️ Perfekt für DIY-Fans
✔️ Sie wird superpersönlich
Dabei ist diese Lösung nicht schwerer als eine Gardinenstange aufzuhängen. Wenn Du das schaffst – tadaaa, kriegst Du auch das hin!

Das brauchst du, um eine Bildaufhängeschiene selbst zu machen:
Hier ist meine Materialliste:
Materialien:
• Rundstange aus Metall (oder Holz) – ein Durchmesser zwischen 1,5 und 2,5 cm ist eine gute Richtlinie. Sie muss das Gewicht halten, sollte aber nicht so dick wie eine altmodische Gardinenstange (3 cm +) sein.
• 3 Wandhalterungen
• S-Haken, die zur Stange passen
• Haken oder Ringschrauben für die Rahmen (Ringschrauben sehen schöner aus, während Haken eine einfachere und flexiblere Lösung sind)
• Kleine Ketten oder Drahtseile
• Ringe (in meinem Fall waren die Ringe an der Kette zu klein für die Haken an der Stange)
• Schrauben und Dübel (je nach Wand)
• Bilderrahmen aus Holz.
TIPP! Verwende gleiche Rahmen für einen klassischen, modernen Stil und verschiedene Rahmen für einen eklektischen, persönlichen und „verspielten“ Stil. (Das ist etwas schwieriger, sieht aber super aus, wenn es funktioniert)
Werkzeuge:
Bohrmaschine
Wasserwaage
Maßband
Bleistift
Zange (am besten 2)
Schritt 1. Planung – bevor du die Bohrmaschine an die Wand setzt
Auch wenn es ein ziemlich einfaches und sehr flexibles DIY-Projekt ist, ist es von Vorteil, im Voraus ein wenig zu planen.
Miss deine Wand im Voraus aus. Verwende Papierbögen, die du auf die üblichen Rahmengrößen oder auf die Größe deiner Rahmen (wenn du die Rahmen schon hast) zuschneidest. Verwende einfachheitshalber alte Zeitungen oder altes Verpackungspapier. Diese verwendest du, um auszuprobieren, wie die Bilder hängen sollen. Das kannst du entweder direkt an der Wand oder an einer entsprechend großen Fläche auf dem Boden, Tisch o.ä. machen, falls das einfacher ist.
So siehst du, wie lang die Stange sein muss, wie breit/stark die Rahmen sein sollten und wie viele Reihen mit Bildern du unterbringen kannst.
Achte darauf, genügend Platz zu lassen – mindestens 10 cm zwischen der letzten Bilderreihe und der Wandhalterung, sowie zwischen den einzelnen Reihen. Das Gleiche gilt für den Abstand zwischen den Bildern in der Höhe. Die Konstruktion selbst ist genauso dekorativ wie die Bilder, gib deinem Projekt genug Raum, um zu glänzen.
Du musst auch etwas Platz zwischen der Stange und der Decke lassen. Hast du Stuckleisten, sollte die Stange auch darunter sein. Ein Abstand zwischen 10 und 20 cm ist in der Regel gut, je nach deiner Deckenhöhe.
- 5 Rahmen in zwei verschiedenen Größen (Knoppang von IKEA)
- Vintage-Bilder von etsy.com
- Eine kräftige Stange in Messingoptik (Hultarp von IKEA)
- Wandhalterungen an jedem Ende (Hultarp von IKEA)
- Verschiebbare Haken (Hultarp von IKEA)
- Die Rahmen mit Ringschrauben befestigt (Ringschraube)
- Einfache Rundgliederkette (Ringkette)

Schritt 2: Einkaufsliste und Plan erstellen
Wenn du genug herumprobiert und ein Konzept hast, schreibst du alle Maße auf. Diese brauchst du, um die richtige Größe für Stange, Rahmen, die richtige Länge für Ketten und genug Haken zu kaufen.
Es kann hilfreich sein, eine einfache Skizze der Wand mit Maßen aufzuzeichnen, damit hast du einen Plan über die Platzierung von Stange, Rahmen und Halterungen und diese Skizze funktioniert auch als Einkaufsliste.
Sei sorgfältig und überprüfe, dass alle Maße stimmen, bevor du mit der Montage beginnst. Wir versuchen ja eben, die Anzahl Löcher zu minimieren, nicht zu maximieren.

Schritt 3: Rahmen zusammenbauen
Als Nächstes schraubst du die Ringschrauben in den Rahmen ein.
Es ist vorteilhaft, die Haken/Ringschrauben am Steg des Rahmens anzubringen. Nicht auf der Rückseite, denn dann kann es leicht passieren, dass der Rahmen nach vorne kippt. Daher solltest du auch Rahmen nehmen, in die du bohren kannst, sprich aus Holz.
Es lohnt sich zuerst, Löcher mit der Bohrmaschine zu bohren, damit du den Rahmen mit den Schrauben nicht sprengst. Je schmaler der Rahmen ist, desto wichtiger ist dieser Punkt.
Alle Rahmen benötigen oben und unten Ringschrauben, außer die unteren Rahmen. Diese brauchen nur oben Ringe.
Es ist superwichtig, dass der Abstand zwischen den Ringen an jedem Rahmen gleich ist. Andernfalls hängen die Ketten schräg, ist kein Ding, aber sieht unordentlich aus.
Ringschrauben vs. gebogene Schraubhaken:
Ringschrauben sehen gut aus, und es besteht keine Gefahr, dass sie von der Kette abrutschen. Aber du brauchst entweder zusätzlich einen S-Haken oder du musst die Kette um die Ringschraube aufbiegen und schließen, damit sie zusammenhängen. Das macht die ganze Lösung etwas weniger flexibel.
Gebogene Schraubhaken sehen vielleicht nicht so elegant aus und sind oft zu wenig gebogen, sodass der Haken von der Kette schnell verrutschen könnte. Andererseits ist ein Schraubhaken sehr flexibel, weil du ihn jederzeit ohne Werkzeug von der Kette nehmen und verstellen kannst.
Andererseits ist ein Schraubhaken sehr flexibel, weil du ihn jederzeit ohne Werkzeug von der Kette nehmen und verstellen kannst.

Schritt 4: Ketten an die Rahmen anpassen
Besonders wenn du Ringschrauben verwendest, solltest du die Ketten fertigstellen, bevor du mit dem Aufhängen beginnst. Eigentlich hast du ja schon alle Maße aus Schritt 1 und 2, die du brauchst. Es sollte also kein Problem sein.
Vergiss beim Messen nicht, die Länge der Ringschrauben und Haken abzuziehen. Schneide oder öffne die Ketten auf die gewünschte Länge mit einer Zange. Die Ringe an der Kette haben eine Naht, hier lässt sich die Kette in der Regel öffnen. Verwende zwei Zangen, um die Naht auseinanderzubiegen.
Hier ist es wichtig, dass du eine Kette von mittlerer bis guter Qualität gewählt hast. Ist die Kette von schlechter Qualität, kann sie beim Biegen leicht brechen. Jeder, der schon einmal billigen Kinder- oder Modeschmuck in der Hand hatte, weiß, was ich meine.
Sind die Kettenringe zu klein für die Haken an der Stange, kannst du das Problem lösen, indem du einen größeren Ring als Zwischenstück verwendest.

Schritt 5: Bilderschiene aufhängen
Je nachdem, welche Halterung du hast, hängst du die Stange gemäß der beiliegenden Anleitung auf. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du die längste Reihe mit Bildern an die Stange hängen und gegen die Wand halten, um zu überprüfen, ob die Höhe wirklich stimmt.
Abgesehen davon gibt es hier nicht viel zu beachten.

Schritt 6: Bilderschiene mit Bildern bestücken
Jetzt kommt der beste Teil: die Bilder aufhängen! Wenn du in Schritt 1 und 2 eine einigermaßen gute Arbeit geleistet hast, ist das wie das Einsetzen des letzten Puzzleteils in der letzten perfekt passenden Stelle. Einfach so befriedigend.
Es kann aber auch kurzfristig ärgerlich werden. Rechne damit, dass du die Haken nicht immer gleich auf jeder Seite eingeschraubt hast. Das führt wiederum dazu, dass der Rahmen schief hängt. Nichts so befriedigend. Ist aber schnell gelöst. Dreh einen der Haken rein oder raus, bis beide Seiten gleich sind.
Spätestens jetzt zeigt sich, ob du den gleichen Abstand zwischen den Ringen an allen Rahmen hattest. Hängen die Ketten wie eine gerade Schnur zwischen den Bildern, hast du die Aufgabe gemeistert.

Warum diese Lösung so gut funktioniert
Das Tolle daran, eine Bilderschiene selbst zu bauen, ist, wie flexibel die Lösung ist:
Du kannst die Bilderreihen seitlich verschieben.
>Du kannst die Höhe anpassen, indem du die Ketten justierst.
>Du kannst ein Bild austauschen, ohne den Rest zu berühren.
Die Wand bleibt so gut wie unberührt.
Die Konstruktion selbst ist sehr dekorativ.
Diese Lösung ist auch spannend für dich, wenn du Kinder hast. Du kannst entweder einen Rahmen austauschen oder hinzufügen, für jedes neue Bild oder jede Zeichnung, die du aufhängen möchtest.
Das ist eine Bildaufhängung, die tatsächlich dazu einlädt, Bilder zu wechseln. Sie lebt mit dir.

Alternative Lösungen, damit die Lösung noch besser für dich passt
Du hast mehrere Optionen, wie du dein Bildaufhängungssystem erstellst.
Verwende Draht anstelle von Ketten (dann gelten zwar andere Regeln für die Haken etc., aber es ist eine Option)
Male die Stange in der gleichen Farbe wie die Wand
Montiere die komplette Schienenlösung an der Decke
Verwende eine Holzleiste anstelle von Metall
Hänge andere Elemente als nur Bilder auf, z.B. einen Spiegel, einen kleinen Blumentopf …
Meine Bilderschiene ist nur eine Minilösung. Du kannst die Schiene gerne über die ganze Wand laufen lassen, mit vielen weiteren Reihen von Bildern, die auch weiter nach unten an der Wand hängen.
Du musst auch nicht nur rechteckige Rahmen verwenden, mische runde Rahmen dazu für einen noch persönlicheren Stil.

Häufige Fragen zum Selbermachen einer Bilderschiene
Wie viel Gewicht hält die Bilderschiene aus?
Das hängt von der Stange, den Halterungen und der Wand ab. Halte dich an die Gewichtsangaben für die Stange. Ist die Stange breiter als 1,2 m, solltest du eine dritte Aufhängung nehmen. Meine Hultarp Stange von IKEA hält solide Rahmen aus, aber ich würde keine schweren Spiegel an dieser Stange aufhängen.
Kann man das in einer Wohnung verwenden?
Ja, und es ist tatsächlich perfekt – weniger Löcher als bei herkömmlichen Bilderaufhängungen.
Ist es schwierig, eine eigene Bilderschiene zu machen?
Ein klares Nein. Wenn du es schaffst, eine Gardinenstange aufzuhängen, schaffst du das auch.
Welche Bilder passen auf eine Bilderschiene?
Du kannst die Bilder verwenden, die du möchtest. Einheitliche Bilder sind eindeutig der einfachste Weg zu einem stimmigen Ergebnis.
Aber das Gesamtpaket sieht in der Regel immer gut aus. Verwendest du gleiche Rahmen, kannst du Bilder in unterschiedlichen Stilen und Farben verwenden, und es sieht trotzdem ausgewogen aus. Wenn du Passepartouts verwendest, kannst du auch Kinderzeichnungen aufhängen, und es sieht stilvoll aus.
Wenn du mutig genug bist, verschiedene Rahmen zu verwenden, kann es von Vorteil sein, Bilder in den gleichen Farben/Stimmungen zu verwenden, damit es nicht zu chaotisch aussieht.

Sei kreativ und bis demnächst!
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