Schöne Café-Fotos machen:
6 einfache Tipps für bessere Bilder im Café
Du sitzt in einem wunderschönen Café, aber auf dem Foto wirkt alles plötzlich flach, dunkel oder unruhig? Mit ein paar einfachen Tricks kannst du im Café deutlich schönere Bilder machen – ganz ohne Profi-Equipment. Hier sind meine besten Tipps für bessere Café-Fotos mit Handy oder Kamera.

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Zusammenfassung: 6 Tipps für schöne Bilder im Café
Mit diesen einfachen Tricks gelingen dir sofort bessere Café-Fotos – egal ob mit Kamera oder Handy, Iphone oder andere Marken:
-
Wähle einen schönen Hintergrund
Setz dich so, dass Einrichtung, Fenster oder Details im Bild wirken. -
Komm zu ruhigen Zeiten
Weniger Menschen sorgen für klarere, ästhetischere Bilder. -
Ändere deine Perspektive
Fotografiere auf Tisch- oder Bauchhöhe statt immer auf Augenhöhe. -
Nutze den Porträtmodus
Für weichen Hintergrund und mehr Fokus auf dein Motiv. -
Halte deine Kamera bereit
Die besten Momente entstehen oft spontan. -
Arbeite mit Vordergrund und Rahmen
Nutze Pflanzen, Tassen oder Möbel für mehr Tiefe im Bild.
Tipp 1: Hintergrund schon beim Hinsitzen wählen
Such dir im Café einen Platz, bei dem die schöne Einrichtung hinter dir oder seitlich von dir liegt. So bekommt dein Foto automatisch mehr Tiefe und Atmosphäre. Besonders bei Selfies oder Porträts wirkt ein dekorativer Hintergrund viel stärker als eine leere Wand.
Vielleicht mache nur ich das so, aber ich will ja die Einrichtung auch genießen und nehme immer einen Platz, wo ich sie auch sehen kann. Das ist aber für Selfies suboptimal. Das Selfie sieht natürlich besser aus, wenn der Hintergrund voller schöner Deko und Einrichtung ist.

Tipp 2: Zu ruhigen Zeiten fotografieren
Heutzutage ist das kein Problem mehr, Google zeigt dir die meist besuchte Zeiten an. Aber wenn du doch analog bleiben magst, ist es in der Regel bald in der Früh, am frühen Vormittag oder am Nachmittag. D.h. wenn andere nicht gerade frühstücken, Mittagessen oder Abendessen gehen. Kommst du rechtzeitig aus den Federn in der Früh, hast du oft die Frühstückscafés für dich alleine und kannst einen Tisch und den Platz frei auswählen, und bekommst deine schöne Bilder im Café.
Grundsätzlich ist das beste Uhrzeit zum Fotografieren. Wenn du bei der Tür stehst und wartest bis sie den Schlüssel umdrehen, bekommst du mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht den Preis für Lieblingsgast des Tages, aber dafür bekommst du das ganze Lokal 10–15 Minuten für dich alleine, wo du frei fotografieren kannst.
Ein paar Gäste im Hintergrund können sogar Atmosphäre schaffen. Ist das Lokal aber voll, wirken Fotos schnell hektisch. Achte außerdem darauf, keine fremden Personen klar erkennbar zu fotografieren. Das ist aus vielen Gründen nicht optimal.

Tipp 3: Perspektive ändern
Oft entscheidet nicht die Kameraqualität, sondern die Perspektive. Statt immer auf Augenhöhe zu fotografieren, halte dein Handy einmal auf Bauch-, Tisch- oder knapp über Tellerhöhe. So wirken Raum, Möbel und Details oft viel stimmiger und das Foto bekommt mehr Tiefe.
Es fühlt sich etwas seltsam an, aber wenn du die Kamera zwischen Brust und Taille hältst, kann das Wunder bewirken. Es gibt ein Gefühl, mehr in der Mitte des Geschehens zu sein.

Tipp 4: Porträtmodus nutzen
Der Portraitmodus mag einleuchtend sein, wenn du Selfies machst oder etwas aus nächster Nähe fotografierst. Ich verwende jedoch diese Funktion auch oft, wenn ich Innenraumfotos mache.
Es gibt oft dem Bild mehr Tiefe und du kannst den Zuschauer auf das Wesentliche leiten. Es kommt natürlich ein wenig auf die Kamera darauf an. Aber an den meisten neuen Smartphones heutzutage, ist diese Funktion sehr gut ausgebaut und es wert, sie auszuprobieren.
Mach einfach mehrere Fotos mit verschiedenen Modi – diese kleine Unterschied können deinen Handyfotos verbessern

Tipp 5: Kamera sofort bereit haben
Ich öffne meine Handykamera oft schon, bevor ich das Café betrete. So kann ich spontane Lichtmomente oder freie Plätze sofort nutzen. Gerade in beliebten Lokalen verändern sich Stimmung und die Menge an Gästen innerhalb weniger Minuten.
Es ist doch eigentlich logisch, wenn du schon zu unchristlichen Zeiten unterwegs bist, ist es fast verschwenderisch, erst später die Kamera auszupacken. Du kannst dir sicher sein, wartest du mit dem Fotografieren, ist in der Zwischenzeit die erste Familie angekommen und die schönste Ecke ist bereits besetzt.
Und zugegeben, manchmal fühle ich mich halt ein wenig blöd, wenn ich später extra aufstehe, um zu fotografieren. So habe ich die Fotos gleich beiläufig geschossen und ich kann zudem in Ruhe kontrollieren, ob die Fotos was geworden sind.

Tipp 6: Mit Vordergrund und Rahmen arbeiten
Egal welchen Fotokurs du besuchst oder welchen Fotografieratgeber du liest, dieser Ratschlag ist immer dabei. Es ist ja auch ein guter Punkt, es ist allerdings oft schwer zu verstehen, was es wirklich heisst.
Ich sage lieber: achte darauf, dass du im Vordergrund ein Element als natürlichen Rahmen nutzt. Zum Beispiel eine Pflanze, eine Türkante, eine Tasse oder die Tischkante. So bekommt deine Bilder im Café mehr Tiefe und nicht langweilig..
Du muss aber nicht das ganze Bild umrahmen, bloß 1 bis 2 Seiten oder in einem Eck.
Wenn Räumlichkeiten nichts hergeben, halte ein Blatt Papier, die Handtasche, die Kaffeetasse, oder was du gerade bei der Hand hast, am Rande der Kameralinse. Man muss nichtmal so richtig erkennen was es ist, aber den Schatten reicht oft aus.

Wie fotografiere ich im Café mit dem Handy
Mit Licht, Perspektive und etwas Timing gelingen dir auch ohne großes Equipment deutlich schönere Café-Fotos.
Brauchst du einen Café zum Fotografieren? Lies hier weiter:
Sei kreativ und bis demnächst!

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