Roadtrip gjennom Sør England

Ein Roadtrip durch Südengland

Ein Roadtrip durch Südengland 3665 5012 Parsley of Happiness

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Gib Bridget Jones, The Holiday – Liebe braucht keine Ferien, einen Jojo-Moyes-Roman und Shawn das Schaf in ein Glas. Schließ den Deckel, schüttle gut und leere den Inhalt auf den Tisch. Nimm heraus was stört, wie Regen, eine tragische Liebesgeschichte und Fast Food. Was übrig bleibt ist Südengland (du weißt schon, das Ganze ist Großbritannien, die untere Hälfte ist England, es ist Schulwissen, das nie picken bleibt…)

Das Ganze mit einer Tasse English Breakfast Tea genießen und du hast ein Roadtrip, die du lieben wirst. Roadtrip

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Ein Roadtrip durch Südengland:

Immer den Filmstars nach

Gib Bridget Jones, The Holiday – Liebe braucht keine Ferien, einen Jojo-Moyes-Roman und Shawn das Schaf in ein Glas. Schließ den Deckel, schüttle gut und leere den Inhalt auf den Tisch. Nimm heraus was stört, wie Regen, eine tragische Liebesgeschichte und Fast Food. Was übrig bleibt ist Südengland (du weißt schon, dass Ganze ist Großbritannien, die untere Hälfte ist England, es ist Schulwissen, das nie picken bleibt…)

Das Ganze mit einer Tasse English Breakfast Tea genießen und du hast einen Roadtrip, die du lieben wirst.

Nimm deinen Kaffee mit und setzt dich irgendwo hin. Foto: Trine Saurstroe

Wie plane ich einen Roadtrip

Wie planst du deinen Autourlaub oder Roadtrip (klingt viel cooler)?  Als Film-Nerd, möchte ich am liebsten alle Filmdrehorte aufspüren.

Ich habe mich allerdings für meine altbewährte, wenn auch zweifelhafte Methode entschieden. Ich such überall im Internet nach den süßesten und authentischsten Unterkünften. Hier geht es nicht um Luxus oder Trends, sondern es muss was Besonderes sein, authentisch und schön. Wo es ist, spielt weniger eine Rolle.

Urlaub ist, wenn man aus der Haustüre geht, ohne sich zu schminken.

Hier sagen viele, ich inklusive bis vor einigen Jahren: „Das Hotel ist doch nicht so wichtig, man soll ja dort sowieso nur schlafen.“ Darüber bin ich hinweg, inzwischen will ich auch meine Unterkunft genießen. Ich will mich mit einem Buch hinsetzen können und die Einrichtung, die Architektur oder einen schönen Garten genießen.

Und was die Filmdrehorte betrifft, das lässt sich kaum vermeiden, ich verspreche es.

Der Roadtrip kann beginnen

In Heathrow gelandet holen wir unser Leihauto und brauchen ein paar Minuten, um uns an das Linksfahren zu gewöhnen. Die Engländer haben zweifellos eine Vorliebe für Kreisverkehre entwickelt. Auffallend ist aber, dass nur die wenigsten von denen auch tatsächlich rund sind. Auf der Insel tickt halt alles etwas anders.

Unser erster Stopp ist die kleine Frühstückspension Coombe Lodge Farm House, eine kleine Autofahrt außerhalb von Bristol. Ein altes verschachteltes Haus mit einem großen alten Garten mit vielen gemütlichen Sitzplätzen. Ich könnte hier tagelang sitzen, aber irgendwann wird man ja doch hungrig. Und wie im englischen Film geht man zum Pub und wie es scheint, ist das nächste Pub immer nur einen Spaziergang entfernt.

Wir gehen den Weg hinunter, auf der einen Seite ist eine Steinmauer auf der anderen eine Hecke. Jeder, der schon mal Shawn das Schaf gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Weiter durch ein kleines Tor und über eine Kuhweide, mit Kühen versteht sich. Durch ein zweites Tor und über eine Schafweide, auch hier ganz naturtreu mit Schafen. Als wir durch das letzte Tor gehen, kommen wir zu einer kleinen Ansammlung von Steinhäusern, wo auch unser Pub ist. Plume of Feathers, ein 200 Jahre altes Pub wie aus dem Lehrbuch bzw. Film. Niedrige Räume, Holzböden, Holzwände, Holzmöbel und eine Holzbar mit einer beachtlichen Auswahl an Biersorten. Sie haben natürlich auch andere Getränke auf der Getränkekarte, aber wann, wenn nicht jetzt, sollen wir unsere feine englische Art auspacken, also bestellen wir ein lauwarmes Ale.

Angeblich gibt es in der Nähe ein Pub, das auch sehr alt sein soll, aber wo die Zeit stillgestanden ist. Hier sind, laut Erzählungen, die Wachstücher seit 70 Jahren die gleichen. Wir haben dieses Pub nicht gefunden und hatten keine Zeit mehr, es zu suchen, aber sollte wer von euch mal dort gewesen sein, würde ich voll gerne davon hören. Es soll den Besuch wert sein.

Ob er Shawn kennt, wissen wir nicht, aber er begleitet uns zum Pub. Foto: Trine Saurstroe

Die Pläne ändern sich

Logisch betrachtet sollte die Liste mit Reisezielen kürzer werden, je mehr du reist. So ist es aber nicht. Sobald du einen Ort bereist, wird dir bewusst, was dort alles noch zu sehen ist, wofür du aber keine Zeit hast. Somit wird die Liste immer länger. Hart aber wahr.

Bristol und die umliegenden Gegenden sind solche Orte. Die Stadt an sich ist ok, aber die angrenzenden Gemeinden, wie Cotswolds im Norden und Somerset im Süden, sind voller traumhafter, kleiner Städtchen, mit hohem Fotomotivfaktor. Hier ist zwar nicht die Hölle los, aber die Landschaft kann dich sprachlos machen. Außerdem strotzt es von inspirierenden, schönen Gärten und Häusern. Ich habe mittlerweile eine ganze Liste mit Pflanzen, die ich unbedingt in meinem Garten brauche und nette Deko-Ideen für Haus und Garten.

Ursprünglich hatten wir einen Tagesausflug nach Cardiff auf unseren Roadtrip geplant. Jedoch schaffen es die zwei anderen Gäste gemeinsam mit unserer Gastgeberin, uns zu überreden lieber nach Bath zu fahren. Bath ist für seine römischen Bäder bekannt, daher der Name (ich liebe dieser glasklare Logik!). Das alte Bad und die Quellen, die, die Römer vor 2000 Jahren bauten, sind von einer schnuckeligen Altstadt umgeben. Diese besteht wiederum aus Geschäften in engen Gassen und kleinen Plätzen von gemütlichen Cafés umringt. Im Museum selbst kannst du nicht baden, aber es gibt reichlich Day Spas in und außerhalb der Stadt.

Ich bin froh, dass wir uns überreden lassen haben, Cardiff muss warten bis zum nächsten Mal.

Einer der vielen supersüssen Cafés in Bath. Foto: Trine Saurstroe

Stonehenge  – vom Mann zu Maschine

Am Weg machen wir einen kleinen Abstecher nach Stonehenge. Ich kann mich schwer entscheiden, was beeindruckender ist:

Wie diese unglaublichen Steinformationen dort gelandet sind, oder die gewaltige Touristen-Maschinerie, die daraus gemacht worden ist?

Es ist absolut einen Besuch wert, aber in einer Stunde ist es erledigt, kommt natürlich auf die Menschenmasse an. Ich sollte aber erwähnen, dass es draußen 37 °C hat und ich mit Hitze nicht besonders gut umgehen kann. „Stonehenge, es tut mir leid, wenn ich dich unfair behandelt habe, womöglich ist mein Kopf von der Hitze benebelt.

Warum denn Bournemouth?

Etwas vom Winde verweht ist die Landschaft an der Juraküste. Foto: Trine Saurstroe

Von Bristol geht der Roadtrip weiter nach Bournemouth, allerdings nicht ganz ohne ein mulmiges Gefühl. Ein älterer Herr, den wir in einem Pub treffen, fragt überrascht:

„Bournemouth, was wollt ihr dort?“

Unsere Gastgeberin ist unglaublich hilfsbereit und hilft uns bei Tischreservierungen und mit Reisetipps aller Art, aber wenn es um Bournemouth geht, schlägt sie die Arme über dem Kopf zusammen und meint:

„Your`re on your own, ich habe absolut keine Ahnung, was ihr in Bournemouth tun solltet.“

Bei dem Mädchen, mit dem wir frühstücken, kommt etwas mehr Hoffnung auf.

„Klar kenne ich Bournemouth, ich habe dort studiert.“

Erleichtert endlich eine Quelle echter Insidertipps gefunden zu haben, die uns hoffentlich auch noch bestätigt, dass Bournemouth eine gute Wahl ist, fragen wir nach Reiseideen. Es folgt eine lange Pause.

„Es gibt einen Strand dort…“

Ok, soweit waren wir schon. Doch das Boutique-Hotel Langtry Manor sieht im Internet sooo gemütlich aus. Wir lassen uns von diesem kleinen Rückschlag die Motivation nicht nehmen, es wird schon gut gehen.

Ein fast royales Frühstück in Bournemouth. Foto: Trine Saurstroe

Das Hotel im Bournemouth ist dafür übersüß. Wir bekommen das letzte Zimmer unter der Dachschräge. Nimm jeden beliebigen Tag während dem Rest des Jahres und es wäre ein Traum. Heute, am heißesten Tag des Rekordsommers, ist es, belassen wir es einfach auf außergewöhnlich kuschelig warm. Die Engländer sind die Hitze auch nicht gewohnt und verschwenden keine Ressourcen mit Klimaanlagen. Wir bekommen einen Ventilator. Sie hätten uns genauso ein paar Schisocken geben können.

Das ist ein „britischer“ Strand, wenn ihr versteht, was ich meine. Foto: Trine Saurstroe

Bournemouth ist eine gute Ausgangsposition, um die typische Landschaft der englischen Küste zu erkunden. Die knapp 200 Meter hohen Bergfelsen der Juraküste, die sich in den Atlantik hinunterstürzen, entblößen 185 Millionen Jahre Geschichte und sind seit 2001 auf der UNESCO Welterbeliste. Ich nutze die Gelegenheit für ein Bad im kristallklaren Meerwasser. Es ist nicht so kalt wie es aussieht, dafür sieht es schrecklich kalt aus.

Bournemouth verteidigt seinen etwas unspektakulären Ruf. Der Strand ist ein schöner, britischer Strand und ist ein zentraler Teil der Stadt. Das Mädchen, das hier studiert hat, hat mit den Fingern Anführungszeichen in der Luft gezeichnet, als sie den Strand als „britisch“ beschrieb. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht verstanden, was sie meinte, jetzt verstehe ich. Wir reden von groben, von Meerwasser geschleiften Schottersteinen und nicht puderweisem Sandstrand, was es nach kommerziellem Standard besser sein soll. Der Strand ist aber schön und sauber und in einem der Restaurants auf der Strandpromenade bekomme ich den besten Salat, den ich seit langem gegessen habe. Salat mit Süßkartoffeln und Haloumi; eine mind-blowing Kombination für einen Salat.

Es ist Fußball-WM und England spielt, es gilt ein Pub mit großem Fernseher zu finden. Das ist überhaupt nicht schwer, die Herausforderung ist eher, auch noch einen Platz zu finden. Es gelingt uns, ein semi-englisches Pub zu finden, und wir verbringen den Abend mit Fußball und Bier, englischer kann es wohl kaum werden.

Bournemouth hat sein Bestes getan und ich finde, dafür hat es Anerkennung verdient.

Wir verlassen Bournemouth und legen einen Stopp in Portsmouth ein. Hier gibt es auch jede Menge Geschichte, aber auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, um zu shoppen und gut zu essen. Die meiste Zeit und Geld hinterlegen wir in Gunwharf Quays Outlet Center. Den historischen Teil erledigen wir mit einem Lunch im ältesten Pub Portsmouths, The Dolphin. Ob es wirklich das Älteste ist, kann ich nicht beweisen, aber mit der robusten, leicht abgenützten Einrichtung, gutem Pub-Essen und Quiz-Night jeden Donnerstag, wird es schon stimmen, was sie sagen.

Brighton bei Sonnenaufgang. Foto: Trine Saurstroe


Brighton and Hove
Treppe in Hove Brighton

Diese Treppe verleiht gute Laune. Foto: Trine Saurstroe

Ausgeshoppt und satt kommen wir in Brighton and Hove an. Brigthon and Hove hat seit 2000 den Status einer Stadt, nachdem die zwei nahegelegenen Städte zusammengewachsen sind. Unser Hotel liegt in Hove und verglichen mit Brighton ist Hove die ruhigere Wohngegend der Stadt mit wohl gepflegten Villen, einem teuren Auto in der Einfahrt und mittelaltrigen Männern, die mit dem Hund bei Sonnenaufgang Gassi gehen. Aber Hove hat auch einige kleine, lebendige Straßen mit kleinen Restaurants. Hier kannst du dem Gewimmel vom zum Teil touristischen Brighton entkommen.

Hove ist zudem eine Studie von traumhaften Hauseingängen. Die karierten und gemusterten Fliesen, die die Treppen zu den Eingangstüren schmücken, sind wieder voll im Trend. Sie sind wahrscheinlich jetzt zum dritten Mal im Trend, seitdem sie gelegt wurden.

Von Hove nach Brighton spazierst du ca. 20 Minuten an der Strandpromenade entlang. Diesen Spaziergang solltest du machen, egal ob du in Brighton oder Hove wohnst. Im Gegensatz zu Strandpromenaden am Mittelmeer bekommt man hier den Eindruck, dass nicht nur Touristen unterwegs sind. Es sind überraschend wenige T-Shirt und Souvenirgeschäfte. Dagegen gibt es kleine Cafés, Eiskiosks, Kunsthändler, Fischgeschäfte und Deko-Geschäfte. Die Cafés haben auch drinnen Tische und die Geschäfte sind tatsächliche Räume und nicht nur zwei Ständer mit Sonnenbrillen und Ansichtskarten. Ich nehme es als Zeichen dafür, dass ich hier immer noch einen Kaffee serviert bekomme, wenn der Sommer zu Ende geht.

Brighton Promenade Coffeeshop

Auf der Standpromenade zwischen Brighton und Hove gibt es so gut wie alles. Foto: Trine Saurstroe

In der Stadtmitte lässt Brighton mediterranes Flair aufkommen, besonders rund um den Stadtteil The Lanes. Hier gibt es enge Fußgängerzonen mit allem, was das Herz begehrt an Mode, Kosmetik, Einrichtung und Schnickschnack, von sowohl weltbekannten als auch lokalen Marken. Und selbstverständlich dürfen die Straßencafés und Restaurants nicht fehlen, alle mit hübsch dekorierten Schaufenstern. Das ist allgemein eine Stärke der Engländer. So wenig sie sich mit Kreisverkehren auskennen, umso besser können sie Schaufenster dekorieren. Die Geschäftseingänge und die Schaufenster sind meist so einladend, dass Window Shopping tatsächlich befriedigend ist. Sollte noch was vom Urlaubsbudget übrig sein und du kannst auch noch in die Geschäfte hineingehen, wird das als ein großes Plus gesehen.

Brighton England Pier

Brighton Pier, das wohl bekannteste und meist fotografierte Wahrzeichen von Brighton. Foto: Trine Saurstroe

Plötzlich werden die Gassen enger, bis wir zu zweit fast nicht mehr nebeneinander gehen können. Es scheint, als hätten wir in den letzten 10 Metern das Mittelmeer überquert und befänden uns nun in der Medina in Fez oder Marrakesch. Auf beiden Seiten liegen nach der Reihe Juweliergeschäfte, die bis zur Decke mit antikem und Vintage-Schmuck gefüllt sind. Es geht tiefer und tiefer in das Labyrinth hinein, bis wir irgendwo auf der anderen Seite (oder irgendwo halt) wieder herauskommen. Das Sortiment ist zu vintage für meinen Geschmack, aber die Gegend ist absolut spannend.

Auch Brighton hat viel Geschichte, aber als Universitätsstadt ist sie junggeblieben. Somit passt die Stadt als Reiseziel für Teenager und Pensionisten sowie Jungfamilien. Und wir dürfen die Sprachreisegruppen nicht vergessen, als kleine Farbkleckser sind sie überall zu sehen, eine Gruppe Jugendlicher mit orangenen Rücksäcken hier, eine Gruppe in rosaroten T-Shirts dort und eine Gruppe mit neongrünen Kappen rastet im Park.

Das Bananensplit

So sieht ein echter Filmstar aus. Foto Trine Saurstroe

Am Weg zu unserer Endstation machen wir eine Pause in Shere. Ein wunderschöner Ort und nicht grundlos ein Drehort für viele RomCom-Filme, unter anderem Liebe braucht keine Ferien, The Wedding Date, Bridget Jones, Am Rande des Wahnsinns, Vier Hochzeiten und ein Todesfall (quiiietsch!!!). Und somit fließen meine Prinzipien, keine Filmdrehorte zu besuchen, wie Glitzerstaub den Bach hinunter.

Der Ort ist so klein, dass jeder einzelne Tourist sich wie eine Busladung anfühlt, aber Idylle gibt es genug für jeden. Liebliche Steinhäuser nach der Reihe, eins davon war mal ein Gefängnis, erzählt ein freundlicher Herr, der vorbeigeht. Die Idylle bröckelt ein wenig.

Weiter geht es durch schöne Gärten, bei kleinen unwiderstehlichen Läden vorbei und einen Fluss mit kleinen Steinbrücken entlang. Es ist das Bananensplit der Reise; Banane, Schokolade und Eis sind alleine sehr lecker, aber alles in einem Becher gemischt, hast du ein kleines Stück Himmel.

Eine kleine Nebenstraße in Shere, die immer noch hübscher aussieht, als der bestgepflegte Fleck in meinem Garten. Foto: Trine Saurstroe

Wimbledon ist viel mehr als nur Tennis 

Hotel du Win i Wimbledon: traumhaft im Kolonistil eingerichtet. Foto: Trine Saurstroe

,könnte ich schreiben.  Das wäre allerdings gelogen.

Wimbledon ist unsere letze Haltestelle. Wir übernachten in einem klassisch im Kolonistil eingerichteten Hotel, Hotel du Vin Wimbledon. Auch hier steht alles im Zeichen des Tennis. Doch Tennis ist ja auch der Grund warum wir hier sind.

Den ersten Tag verbringen wir beim Tennisturnier unter der brennenden Sonne auf Court No. 1 mit Erdbeere und Sahne, Pimm’s und alles was sonst noch dazu gehört. Die Stimmung ist super und wir können das Wimbledonturnier nur empfehlen.

Am nächsten Tag wandern wir durch die Straßen in Wimbledon Village. Das Village besteht aus einer Hauptstraße mit ein paar kleineren Nebenstraßen, sie sind aber voller kleiner Boutiquen und Cafés mit zwei, drei bunten Tischen am Straßenrand. Sie versuchen sich gegenseitig mit der Schaufensterdekoration zu übertreffen und es ist erstaunlich, was man aus dem Thema Tennis alles machen kann. Der eine oder andere Reiter am Pferd reitet auf der Straße bei uns vorbei, es ist aber kein Grund zur Panik. Hier haben sogar die Pferde ihre eigene Ampel, alles ist also geregelt.

Ehe wir auschecken und uns auf den Heimweg begeben müssen, finden wir einen Platz im Schatten eines Baumes am Wimbledon Common, um ein paar Seiten in einem Buch zu lesen. Wimbledon Common ist ein 450 Hektar großes Park-, Wald- und Wiesengebiet für die Allgemeinheit. Hier gibt es fast genauso viele Hunde wie Menschen und es ist ein perfekter Ort, um sich auszuruhen.

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In den Schaufenstern in Wimbledon Village ist Tennis das gemeinsame Thema. Foto: Trine Saurstroe


Die hier kannst du ruhig probieren:

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Best breakfast: Hotel du Vin & Bistro Wimbledon, Cannizaro house, West side common, London, SW19 4UE United Kingdom

Du musst nicht im Hotel bleiben, um hier zu essen. Das Restaurant ist eigentlich nur ein großer Wintergarten, umgeben von einer Hecke aus Lavendel. Hier kannst Du die Ruhe und die Aussicht auf den Cannizaro Park genießen. Sowohl das Buffet als auch das à-la-carte-Menü bieten viele wundervolle Überraschungen, also solltest Du dir die Zeit nehmen, es zu genießen. Das kommt in die Kategorie: sich etwas wirklich Gutes zu gönnen. Es ist auch kein Fehler, hier zu Abend zu essen. Auf jeden Fall die Reise wert.

Lovely Lunch: WestBeach, Pier Approach Bournemouth, Dorset BH2 5AA, United Kingdom

Wie bereits erwähnt: mindblowing. Bournemouth ist vielleicht nicht das berühmteste Reiseziel Englands, aber dieser Salat kann es auf die Liste bringen. Abgesehen davon ist das Lokal nett eingerichtet und mit Meeresblick.

Delicous Dinner: Dieses Mal gebe ich zwei Tipps auf. Es ist so schwer, sich für ein Restaurant zu entscheiden.

Fatto a Mano Pizzeria, 65-67 Church Road, Hove BN3 2BD

Ist es nicht wunderbar in ein richtiges italienisches Restaurant zu gehen? Der Koch schreit mit den Kellnern, die wiederum untereinander auf Italienisch laut schimpfen, lachen oder nur miteinander reden. Der Unterschied lässt sich nicht leicht erkennen. Aber du kannst ziemlich sicher sein, dass du gutes Essen bekommst und nett bedient wirst, wie hier. Die Pizza ist riesig. Außerdem habe ich meine Kamera hier vergessen, aber als ich am nächsten Tag zurückkam, nahm der Pizzabäcker meine Kamera aus dem Schrank. Das hat ein extra Plus verdient und ich habe immer noch Mehl auf meiner Kamera.

Planet India, 8 Third Avenue, Hove BN3 2PX

Als Vegetarier habe ich es normalerweise sehr leicht, wenn ich essen gehe. Ich wähle das einzige vegetarische Gericht, das sie auf der Speisekarte haben, fertig. Aber wenn ich in einem vegetarischen Restaurant bin, muss ich tatsächlich die Speisekarte durchlesen, überlegen, wählen, etc. Außer sie haben ein Special, wie hier, wo sie sie ein bisschen von allem kombinieren. Dann bestelle ich es, esse zu viel, Und weil es so gut ist, muss ich nachher nach Hause getragen werden. Indisches Essen und Atmosphäre, die lange ihresgleichen suchen.

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